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70. Geburtstag von Erzbischof Ludwig Schick

Mit einem festlichen Konzert im Bamberger Dom hat das Erzbistum am Sonntag, 22. September 2019, den 70. Geburtstag seines Oberhirten gefeiert. Im Anschluss hatten die Gläubigen die Möglichkeit, Erzbischof Ludwig Schick zu gratulieren. Zu den Ehrengästen zählten die bayerischen Staatsminister Melanie Huml und Joachim Herrmann, für die Stadt Bamberg Oberbürgermeister Andreas Starke und Zweiter Bürgermeister Christian Lange, Landrat Johann Kalb und der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn.

Weihbischof Herwig Gössl begrüßte die mehreren Hundert Festgäste im Dom und wünschte dem Jubilar im Namen des Metropolitankapitels "die Portion Freude, die man braucht, um glücklich zu sein". Er sagte Dank für 70 Jahre und wünschte: "Bleiben wir miteinander auf dem Weg der Kirche Jesu Christi in eine gute Zukunft."

Die Domkantorei, Vokalsolisten und Musiker der Bamberger Symphoniker unter der Leitung von Domkapellmeister Werner Pees führten ein geistliches Konzert auf. Es erklangen das Lauda Sion von Felix Mendelssohn Bartholdy und die Nelsonmesse von Joseph Haydn. Zum Schluss gaben auch die Mädchen und Jungen der Domchöre noch ein Überraschungsständchen.

Erzbischof Schick bedankte sich für das Konzert, das ihn sehr bewegt habe. Er dankte allen, die ihn in seinen 70 Lebensjahren an den verschiedenen Wirkungsstätten in Fulda, Rom und Bamberg begleitet haben. Er blicke auf 70 Jahre zurück, in denen vieles gelungen sei, in denen es aber auch Rückschläge und Leid gegeben habe. In jeder Situation habe es aber Menschen gegeben, die ihm an der Seite standen. Dafür sagte er ihnen "Vergelt's Gott".

Ludwig Schick wurde am 22. September 1949 in Marburg geboren. Seine philosophisch-theologischen Studien absolvierte er in Fulda und Würzburg. 1975 wurde er in Fulda zum Priester geweiht und war dann Kaplan in Neuhof (Kreis Fulda). Fünf Jahre später promovierte er an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Von 1981 an lehrte Schick in Fulda und in Marburg Kirchenrecht, von 1985 bis 2002 war er Lehrstuhlinhaber für Kirchenrecht an der Theologischen Fakultät Fulda. 1987 wurde Schick ins Domkapitel von Fulda berufen, drei Jahre später folgte die Ernennung zum stellvertretenden Generalvikar. Bischof Johannes Dyba ernannte Schick 1995 zum Generalvikar des Bistums Fulda. Es folgte 1998 die Ernennung zum Weihbischof von Fulda durch Papst Johannes Paul II. 2002 wurde er zum Erzbischof von Bamberg ernannt. Seit 2006 ist Schick Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz und gilt damit als eine Art „Außenminister“ der katholischen Kirche in Deutschland.

Dokumentation des 70. Geburtstags