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Übersicht

Die Mitra wurde mir zu meiner Bischofsweihe von der Pfarrei geschenkt, in der ich 22 Jahre als Subsidiar tätig war.

Sie wurde von Schwester Hilaris Harengel OSB in der Abteil St. Maria Fulda gefertigt. Ich konnte sie mitgestalten. Sie ist ganz schlicht gehalten. In der Mitte ist ein Kreuz gestickt, das mit einer einzigen Perle verziert ist. Das bedeutet für mich: Als Bischof habe ich über mich hinauszuweisen auf Jesus Christus, den gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Er mit seinem Evangelium ist die Perle, für die wir alles verkaufen sollen, um sie zu erwerben.

Mein persönliches Brustkreuz wurde in der Abtei Münsterschwarzach gefertigt.

Auf silbernem Grund ist in Gold das Trigramm von Jesus aufgetragen, IHS. In den griechischen Bibel- und Vätertexten ist es einfach die Kurzform für Jesus. Im Mittelalter erhielt es von den lateinisch sprechenden und schreibenden Theologen die Bedeutung "Jesus Hominum Salvator" (=Jesus, Erlöser der Menschen). Mit diesem Brustkreuz möchte ich auf Jesus von Nazareth hinweisen, in dem Gott Mensch geworden ist. ER ist der Erlöser der Menschen.

Mein Bischofsring ist ein "echter Konzilsring", den Papst Paul VI. am Ende des Konzils allen Bischöfen geschenkt hat. Bischof Eduard Schick, der an allen Sitzungen des Konzils teilgenommen hat, hat ihn mir geschenkt. Als ich ihn zu einem Juwelier brachte, um ihn etwas enger machen zu lassen, hat dieser mir geraten, ein Double anzufertigen, damit das Original geschont werden könne. Diesem Vorschlag habe ich zugestimmt. So trage ich im Alltag die Kopie, zu den besonderen Anlässen das Original. Dieser Ring ist mir Zeichen der Treue zu meinem Bistum Bamberg und zur katholischen Kirche. Er weist mich darüber hinaus tagtäglich auf das Zweite Vatikanische Konzil hin. Es ist mir Ausgangs- und Bezugspunkt meines christkatholischen Lebens und bischöflichen Dienstes. Entsprechend den Konstitutionen und Dekreten des Konzils will ich als Katholik leben und als Bischof meinen Dienst erfüllen.